(SKFM SÜW) Die Betreuungsbehörde und die drei Betreuungsvereine des Landkreises Südliche Weinstraße (AWO, Lebenshilfe und SKFM) informierten Ende Oktober 2017 in der Kreisverwaltung SÜW gemeinsam zu dem wichtigen Thema "Hilfsmöglichkeiten für psychisch kranke Personen und für deren Angehörige".

Dr. med. Petra Loerzer, leitende Oberärztin der "Psychiatrischen Institutsambulanz" des Pfalzklinikums in Klingenmünster, und Ullrich Heise, Leiter des "Sozialpsychiatrischen Dienstes" des Landkreises SÜW und der Stadt Landau, stellten in ihren jeweils sehr interessanten Impulsvorträgen das differenzierte Netzwerk an Unterstützungssystemen in der Region vor, wozu das Betreuungsnetzwerk SÜW und Landau ebenfalls gehört. Auch der "KISS-Selbsthilfetreff Pfalz" mit Sitz in Edesheim stellte seine vielfältigen Hilfsangebote mit einem ergänzenden Infostand auf der Informationsveranstaltung vor.

 

Bild (v.l.n.r.): Johannes Pfeiffer (Leiter AWO-Betreuungsverein SÜW), Ullrich Heise (Leiter des "Sozialpsychiatrischen Dienstes" des Landkreises SÜW und Stadt Landau), Michael Falk (Geschäftsführer SKFM-Betreuungsverein SÜW), Margreth Becker-Echternach (Leiterin Lebenshilfe-Betreuungsverein SÜW), Dr. med. Petra Loerzer (leitende Oberärztin der "Psychiatrischen Institutsambulanz" des Pfalzklinikums Klingenmünster), Nicole Bauer (Betreuungsbehörde SÜW), Angelika Klein-Agne (Betreuungsbehörde SÜW), Helene Abram (Betreuungsbehörde SÜW) und Roland Held (Leiter der Betreuungsbehörde SÜW)

Alle Beteiligten waren sich einig, dass sowohl für den Personenkreis der psychisch erkrankten Menschen als auch für deren Angehörige bereits gute Hilfesysteme bestehen. Es sei aber weiterhin notwendig, bestehende Vorurteile in der Bevölkerung abzubauen und für den wichtigen gesellschaftlichen Grundsatz der Inklusion weiter zu werben.

Darüber hinaus sollte weiterhin kontinuierlich über alle notwendigen Unterstützungsangebote entsprechend aufgeklärt werden, da diese in der Bevölkerung immer noch selten bekannt sind. Vor allem für Angehörige gelte es, zukünftig weitere geeignete Entlastungsmöglichkeiten aufzubauen.